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04.09.2019

Disruption 9.19_Teil 1

22 Tipps für kreatives neues Denken

Autor: Markus Reimer

Allüberall wird von Disruption gesprochen! Es ist alles disruptiv. Die Zukunft ist disruptiv. Und man muss aufpassen, dass man nicht von ihr überrollt wird. Soweit, so gut. Disruption ist zunächst einmal nichts anderes als dass etwas durch etwas anderes ersetzt wird und das relativ radikal. Es gibt keine klar sichtbare Vorher-Nachher-Differenz, wie es der Soziologe Niklas Luhmann wohl formuliert hätte. Doch was das Nachher sein wird, das weiß keiner. Man hat vielleicht eine Ahnung davon; aber wissen kann es niemand; auch wenn manche behaupten, dass sie das könnten. Auch das neue EFQM-Modell will sich der Disruption annehmen. Soviel steht schon mal fest.

Ich wollte mich dem Thema mal eine Stufe darunter nähern. Denn was es für „Disruption“ braucht, sind Ideen. Ideen entstehen aus Kreativität. Was aber noch nicht heißt, dass aus allem Kreativem Ideen entstehen, dass aus allen Ideen Innovationen werden und dass diese dann auch noch disruptiv wirken.

Trotzdem zahlt es sich aus, einen konstruktiven Blick auf „die Kreativität“ zu werfen – verbunden mit der Frage: Wie geht das?

Ich habe für Sie einfach mal auf Social-Media-Plattformen zusammengetragen, was so als Kreativitätspusher gilt. Und dann habe ich das mit eigenen Kommentaren versehen. Und wenn Sie das lesen und umsetzen – dann werden Sie mit ziemlicher Sicherheit kreativer. Oder sagen wir: wahrscheinlich. Es ist zumindest nicht ausgeschlossen!

Ich stolpere mehrmals täglich auf fast allen Social-Media-Plattformen über Zusammenstellungen, die einem kurz und bündig – Zusammenstellungen eben - darüber aufklären, wie man schneller, attraktiver, schlauer, teurer oder was auch immer werden kann. Unter anderem auch, wie man seine Kreativität steigern kann. Was wird also so empfohlen, um kreativer zu werden? 

Hoch die Kreativität, Klappe die Erste: Rausgehen ist wie Fenster aufmachen, nur krasser

Fangen wir damit an, dass wir unsere Kreativität damit steigern, dass wir nach draußen gehen. Doch was sollen wir draußen machen? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die genannt werden, von denen ich Ihnen gerne einige aufzählen will.

1. Gehen Sie ins Theater! Dort erfahren Sie live, was Kreativität bedeutet. Ich empfehle Ihnen Operetten. Ich liebe Operetten; zum Beispiel den Vogelhändler von Carl Zeller. Wenn es nicht so aufregend und laut sein soll: Dann

2. Gehen Sie in ein Museum! Warum? Weil Sie dort aus Ihrer normalen Umgebung herausgeholt und vor allem krass entschleunigt werden. Wenn Ihnen das nicht liegen sollte, weil Sie eher auf etwas Motivierendes stehen, dann sei Ihnen Folgendes empfohlen: 

3. Gehen Sie zu inspirierenden Vorträgen! Ob ich Ihnen dazu Empfehlungen geben kann? Nun ja, das kann ich tatsächlich; ich nenne Ihnen drei Redner, bei denen Sie nicht viel falsch machen können: Reinhard K. Sprenger, Gunter Dueck oder Wolf Lotter  – oder kommen sie ganz einfach zu mir. Der letzte Vorschlag ist jedoch mit Einschränkung objektiv. Und im Anschluss:

4. Gehen Sie in ein fremdes Lokal! Und essen Sie dort etwas, was Sie noch nie zuvor gegessen haben. Meine Empfehlung dazu wären Käsespätzle – sofern Sie diese eben noch nicht gegessen haben. Für den Fall, dass schon, dann bleibt Ihnen noch der Kugelfisch. Kugelfisch ist Kreativität pur. Und machen Sie das vielleicht nicht alleine! Nein! …

5. Suchen Sie die Gesellschaft von anderen Menschen! Suchen Sie vor allem die Gesellschaft von kreativen Menschen! Natürlich könnten Sie das auch zuhause machen über facebook, WhatsApp oder sonstwie. Aber das ist dann eben doch noch anders. Und wahrscheinlich gibt es dort auch keinen Kugelfisch. Wo es sicher Kugelfische gibt: In Japan. Deshalb:

6. Reisen Sie in andere oder gar ferne Länder! Und lernen Sie dort nicht nur andere Menschen, sondern auch gleich deren Kultur kennen. Das erfordert natürlich, dass Sie die Hotelstadt verlassen. Wo Sie erst gar keine Hotelanlagen finden, das ist in Island. Meine uneingeschränkte Empfehlung. Nirgendwo werden Ihnen für Ihre Kreativität besser die Gehirngänge freigepustet. Und wenn Sie dann wieder zuhause sind:

7. Schauen Sie Filme! Gehen Sie ins Kino – denn dafür werden Filme gemacht! So heißt es immer. Ob ich hierfür Empfehlungen habe? Ohja, das habe ich. Massenweise! Ich fasse mich kurz: Herr der Ringe, Matrix, und alle Filme der Coen-Brothers. Sollte das nicht Ihre Filmrichtung sein: Es gäbe auch noch einen Film über ein weinendes Kamel. Oder Dokumentationen.

Nächste Woche geht es weiter mit den Tipps! HIER geht es zu Teil 2.

Zum Autor

Dr. phil. Markus Reimer ist international gefragter Keynote-Speaker zu den Themen Innovation, Qualität, Wissen und Agilität. Ebenso ist er qualityaustria Netzwerkpartner, Auditor und Trainer.

www.markusreimer.com

www.qualityaustria.com

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Kontakte:

Mag. Nicole Mayer, MSc
Business Development Unternehmensqualität (EFQM)
E-Mail: nicole.mayer(at)qualityaustria.com
Tel.: (+43 1) 274 87 47-120